Vera Kaa im Oktober 2016

Die rauhe Bluesstimme Vera Kaas und die glockenklare Inbrunst alter Schweizer Volkslieder, gepaart mit eigenen Kompositionen, die die Wehmut der Berge, der Täler, der Liebe, des Abschieds besingt, im Zusammenspiel mit Musikern, die einen filigranen Teppich aus Klängen weben - die forttragen in den hintersten Winkel der Seele. Das alles beschreibt in wenigen Worten die Wegstrecke - der Punkt an dem Vera Kaa in all den Jahren musikalisch angelangt ist.

 

 

Vera Kaa zu ihrem neuen Projekt Längi-Zit:

„Ich komme an, immer wieder, und finde die Essenz meiner musikalischen Heimat. Diese Alpenklänge, die mich schon als Kind im Schoss meiner Familie fasziniert haben. Es ist auch eine Hommage an meinen Urgrossonkel Anton Langenegger (genannt „Egg Basch“) aus dem Muotathal. Er ist querstehend, hartgrindig seinen Weg gegangen. Meine Grossmutter ist in seinem Haushalt aufgewachsen und hat mir die Liebe zur Musik mit dem Kinderbrei eingelöffelt. Als kleines Kind bin ich oft mit ihr in dieser Stube im Muotathal gesessen, wo zusammen gegessen, gesungen und musiziert wurde. Mit grossen Augen habe ich immer wieder neu gestaunt.“

 

 

 

 

Sie geht ihm nun musikalisch entgegen und fühlt sich aufgehoben in diesen Klängen, die immer wieder neu aus ihrem Innersten kommen. Eine Hommage an Menschen, die sich ihren Freuden und Leiden stellen, die die Melancholie als ein Andenken des Lebens betrachten.

 

Musikalisch wird sie begleitet von ihrem Urteam: Greg Galli, Pete Borel, Nicola Galli, und wechselnden Gästen.

 

Wir dürfen also gespannt und freudig eine neue Dimension Vera Kaas musikalischen Schaffens erleben, im Zusammenspiel mit Musikern, die ihrer Stimme immer wieder neu auf einzigartige Weise begegnen.